[INTRO – Drehleier, Geige, Tavernenlärm] [gesprochen, trocken, mit Pausen] Ich war auf dem Weg nach Hause. Aber dann — brachen im Himmel alle Dämme. Und ich, irgendwo zwischen: „Hey … ich weiß ’ne Abkürzung …“ und … „Wo, verdammte Axt, bin ich JETZT schon wieder?“ --- Stand da diese Taverne … „Na gut- einen Meht. Nur einen!“ (einen kleinen) … ja... (hehe, spoiler) DAS … hat astrein geklappt. (nicht.) [Drehleier setzt ein] Dum didel DEI … dum didel DEI … dum didel-didel-didel DEI … [VERSE 1] Ich drück die Tür auf. Alle Blicke auf MIR … Der Wirt dieser kleinen Kaschemme kuckt mich an und ruft: „Was darf’s sein, schöne Maid?“ Ich sag: „Meister — gib mir ’nen Krug voll Meht.“ In einer Ecke steht ein Fidler und fidelt ’nen mega-Takt. (das ist mal Fakt.) Leude, der hat den Beat voll drauf. DUM — DIDEL — DEI! [HOOK – FOLK + CHOR, call and response] Dum didel DEI — dum didel DEI! Kommt, wir heben unsre Krüge und bestell’n noch ’ne Runde. Dum didel DUM — die Nacht ist noch JUNG, und noch lange nicht vorbei. Coole Fidel, neuer Sound — die Taverne im im Wald fängt an zu beben. Dum didel DEI — dum didel DEI! Mittelalter trifft Moderne — geil krasse Mischung, mal so nebenbei. Stampft auf den Boden, bis die Hütte wackelt und die Balken krachen! Heute bekomm' wa viel zu lachen. [VERSE 2 – RAP, deutlich, frech] Neben mir lallt so nen lumpiger Lümmel, vom Robin Hood from the Wood und seinem Heldengetümmel. Von Rittern, Drachen, von Schlachten und Mut — ich sag: „Hey, Brudi …beruhig dich. Ich glaub, der Meht tut dir nicht gut.“ Ich fragte: „Und … was kannst du wirklich, du Märchenerzähler Butter-Blümchen-Held?“ Er schwor’ auf seine Mudda — saufen könn' er, als käm' er von nem Kudda so so, dann zeig' mal. Nach dem fünften Krug kotze er im Strahl. Suchte Body-Kontakt — und fiel der Länge nach zu boden. Die Gastwirtin gröhlte grunzend hinter’m Tavernen Tresen. Der Fiedler fiedelte fröhlich fürs feiernde Volk. Ich tanzte auf dem Tisch, zwischen Bierbechern, Bratenresten und Ziegen-Bock-Gestank — und brüllte: „Beweg dich, du faules Biest — bring allen noch ’nen VOLLEN Becher!“ Ich sprach: „Butter-Blümchen … wenn du so weiter machst bleibt deine Biografie wohl bitter kurz.“ [BEAT STOP – komplette Pause] DUM. DIDDEL. DEI! [HOOK – groß, treibend] Dum didel DEI … dum didel DEI! Kommt, wir heben unsre Krüge und bestell’n noch ’ne Runde. Dum didel DUM — die Nacht ist noch JUNG, noch lange nicht vorbei. Coole Fidel, neuer Sound — und die Taverne in the forrest fängt unter der Musik an zu schweben. Dum didel DEI — dum didel DEI! Mittelalter trifft Moderne — richtig geile Mischung, nebenbei. Stampft auf den Boden, bis die Hütte bebt! [BRIDGE – halftime, gesprochen/gerappt] Fidel LINKS. Fidel RECHTS. Alle sind geblieben. Der Beat wird FETT. Mein Butter-Blümchen-Held schnarrcht friedlich auf dem Dielen-Boden-Bett. Eigentlich … wollte ich heim. [gesprochen, absichtlich englisch klingend] Sett wos se PLÄN. Shit happends. Scheiß drauf. We liff nur EINMAL. (dum didel dei) [INSTRUMENTAL BREAK – Geige gegen Hip-Hop-Beat] Dum-dum-DIDDEL … Dum-dum-DIDDEL … Dum didel-didel-didel — DEI! [FINAL VERSE – Energie steigt] Keine Ahnung, welches Jahrtausend wir haben … doch Sir Häxxler und der rest der Sippe tragen SNEAKERS unter ihrem mittelalterlichen Gewand. Draußen geht die Sonne auf. Der Fiedler fiedelt flink die letzten feinen töne. (solche Sätze gehören doch eigentlich verboten) Letzte Runde. Letzter Takt. Letzter Chor — Alle! [FINAL HOOK – GROSSER TAVERNENCHOR] DUM DIDEL DEI — DUM DIDEL DEI! KOMMT! NOCH EINE RUNDE — STIMMT ALLE EIN! DUM DIDEL DUM —DIE NACHT WAR JUNG! ALTE FIDEL! NEUER BEAT! SOGAR TANTE TRUDE KAM IN SCHWUNG! DUM DIDEL DEI — DUM DIDEL DEI! MITTELALTER TRIFFT AUF MODERNE — GANZ NEBENBEI! STAMPFT AUF DEN BODEN — DUM! DIDEL! DEI! [OUTRO – Gelächter, Drehleier, Beat läuft aus] [gesprochen, erschöpft, trocken] So. Und jetzt … geh ich wirklich nach Hause.