
[Refrain – klar, einladend, kernig] Man kann nur gewinnen, wenn jeder weiß, dass man nach Hilfe fragt, denn keiner kann dich tragen, wenn du nie sagst, dass du nach Hilfe fragst. Du musst nicht alles alleine stemmen, wenn du laut nach Hilfe fragst, wir werden erst zur echten Welt, wenn jeder sieht, dass man nach Hilfe fragt. [Verse 1 – energisch, fester Ton, aber nicht anklagend] Ich seh dich kämpfen hinter Glas, du spielst den Starken Tag für Tag, als wär's Verrat an deinem Stolz, wenn du nur einmal nach Hilfe fragst. Du wartest, dass die andern raten, was in deiner Seele nagt, doch niemand kann in dir lesen, bis du sagst, dass du nach Hilfe fragst. Du schluckst den Frust, bis er dich frisst, dein Kopf wie ein überfüllter Schacht, du tust so, als wär alles gut, doch jede Nacht hält dich wach. Das hier ist kein Vorwurf, nur ein Ruf, der dich aus der Enge packt: Du bleibst nicht weniger stark, wenn du zum ersten Mal nach Hilfe fragst. [Verse 2 – etwas härter im Klang, klar in der Botschaft] Du sagst: „Die müssten mich doch kennen, merken, wie tief der Abgrund knackt.“ Doch keiner sieht, was du versteckst, solange du alles wegsperrst, sacht. Kein Mensch der Welt kann dich erraten, wenn du nie den Mund aufmachst, also brich das alte Muster, atme aus – und endlich nach Hilfe fragst. Du bist kein Schwächling, wenn du fällst und aufstehst, weil du Hilfe brauchst, du bist ein Mensch wie jeder hier, der manchmal nicht alleine rauskommt. Der wahre Bruch mit deiner Angst beginnt, wenn du dich selber magst und dir erlaubst, laut zu sagen, dass du heute mal nach Hilfe fragst. [Refrain – wiederholt, noch druckvoller] Man kann nur gewinnen, wenn jeder weiß, dass man nach Hilfe fragt, denn niemand muss im Stillen sterben, wenn er rechtzeitig nach Hilfe fragt. Du musst nicht alles mit dir schleppen, wenn du laut nach Hilfe fragst, wir werden erst zur echten Wir, wenn jeder sieht, dass man nach Hilfe fragt.[Refrain – klar, einladend, kernig] Man kann nur gewinnen, wenn jeder weiß, dass man nach Hilfe fragt, denn keiner kann dich tragen, wenn du nie sagst, dass du nach Hilfe fragst. Du musst nicht alles alleine stemmen, wenn du laut nach Hilfe fragst, wir werden erst zur echten Welt, wenn jeder sieht, dass man nach Hilfe fragt. [Verse 1 – energisch, fester Ton, aber nicht anklagend] Ich seh dich kämpfen hinter Glas, du spielst den Starken Tag für Tag, als wär's Verrat an deinem Stolz, wenn du nur einmal nach Hilfe fragst. Du wartest, dass die andern raten, was in deiner Seele nagt, doch niemand kann in dir lesen, bis du sagst, dass du nach Hilfe fragst. Du schluckst den Frust, bis er dich frisst, dein Kopf wie ein überfüllter Schacht, du tust so, als wär alles gut, doch jede Nacht hält dich wach. Das hier ist kein Vorwurf, nur ein Ruf, der dich aus der Enge packt: Du bleibst nicht weniger stark, wenn du zum ersten Mal nach Hilfe fragst. [Verse 2 – etwas härter im Klang, klar in der Botschaft] Du sagst: „Die müssten mich doch kennen, merken, wie tief der Abgrund knackt.“ Doch keiner sieht, was du versteckst, solange du alles wegsperrst, sacht. Kein Mensch der Welt kann dich erraten, wenn du nie den Mund aufmachst, also brich das alte Muster, atme aus – und endlich nach Hilfe fragst. Du bist kein Schwächling, wenn du fällst und aufstehst, weil du Hilfe brauchst, du bist ein Mensch wie jeder hier, der manchmal nicht alleine rauskommt. Der wahre Bruch mit deiner Angst beginnt, wenn du dich selber magst und dir erlaubst, laut zu sagen, dass du heute mal nach Hilfe fragst. [Refrain – wiederholt, noch druckvoller] Man kann nur gewinnen, wenn jeder weiß, dass man nach Hilfe fragt, denn niemand muss im Stillen sterben, wenn er rechtzeitig nach Hilfe fragt. Du musst nicht alles mit dir schleppen, wenn du laut nach Hilfe fragst, wir werden erst zur echten Wir, wenn jeder sieht, dass man nach Hilfe fragt.

