[Intro – Spoken Word] Warum? Warum bin ich so geworden? Warum denke ich über jede Kleinigkeit nach, bis aus einem kleinen Zweifel eine ganze Nacht wird? Warum reicht manchmal eine einzige Nachricht von dir, um mich glücklich zu machen? Und warum reicht manchmal dein Schweigen, um alles in mir durcheinanderzubringen? [Strophe 1 – Spoken Word] Warum frage ich mich, ob du mich noch genauso willst wie am Anfang? Warum denke ich, wenn du nicht sofort antwortest, dass ich dir vielleicht nicht mehr wichtig bin? Warum will ich deine Stimme hören, nur um sicher zu sein, dass zwischen uns noch alles gut ist? Warum brauche ich deine Nähe, obwohl ich doch immer dachte, ich müsste alleine stark sein? [Strophe 2 – Spoken Word] Warum fällt es mir so schwer, einfach loszulassen? Warum kann ich nicht einfach sagen: „Es ist schon okay“, wenn es in mir überhaupt nicht okay ist? Warum gebe ich dir so viel von mir? Warum stelle ich meine eigenen Prinzipien infrage, nur weil du mir wichtig bist? Warum versuche ich, dich zu verstehen, selbst wenn ich mich dabei manchmal selbst verliere? [Strophe 3 – Spoken Word] Warum? Vielleicht, weil ich dich wirklich will. Vielleicht, weil ich bei dir nicht spielen möchte. Keine Spielchen. Keine Berechnung. Keine Strategie. Ich könnte mich zurückziehen. Ich könnte so tun, als wäre mir alles egal. Aber warum sollte ich? Warum sollte ich dir meine Gefühle verschweigen, nur damit ich stärker wirke? [Strophe 4 – Spoken Word] Warum sollte ich so tun, als bräuchte ich dich nicht, wenn ich dich doch einfach bei mir haben möchte? Warum frage ich, warum du still bist? Warum frage ich, warum du Abstand hältst? Warum frage ich, warum du mir nicht sagst, was wirklich in dir passiert? Warum? [Strophe 5 – Spoken Word] Nicht, weil ich dich kontrollieren will. Sondern, weil ich dich verstehen möchte. Weil ich wissen will, ob ich noch der Mensch bin, bei dem dein Herz zur Ruhe kommt. Ob du mich noch ansiehst und dabei dasselbe fühlst. Ob das zwischen uns noch dieses eine Gefühl ist, das man nicht erklären kann. [Outro – Spoken Word, ruhig und emotional] Warum bin ich so? Vielleicht ist die Antwort viel einfacher, als ich gedacht habe. Weil du mir etwas bedeutest. Weil ich dich nicht verlieren will. [Outro – Spoken Word, ruhig und emotional] Und vielleicht… ist genau das meine größte Schwäche. Oder vielleicht… meine größte Stärke. Warum? Weil du mir wichtig bist.