
[Verse 1] [male spoken word] Mein Normal ist mein Normal und dein Normal ist dein Normal. Aber sag mir nicht, dass mein Normal falsch ist, nur weil dein Normal anders aussieht als mein Normal. Mein Normal ist mein Normal und dein Normal ist dein Normal. [Verse 2] [male spoken word] Und weißt du was? Das ist auch gut so. Wie langweilig wäre diese Welt, wenn wir alle gleich denken, gleich fühlen, gleich reden und die gleichen Wege gehen würden? Wir sind alle unterschiedlich. Jeder hat seine Geschichte. Jeder hat seine Erfahrungen. Jeder trägt Dinge in sich, die andere niemals ganz verstehen werden. [Verse 3] [male spoken word] Deshalb verstehe ich nicht, warum wir ständig alles bewerten müssen. Warum wir Menschen in Schubladen stecken. Warum wir glauben, dass unsere Sichtweise automatisch die richtige sein muss. Nur weil etwas nicht zu deinem Leben passt, heißt das nicht, dass es falsch ist. Nur weil du es anders machen würdest, heißt das nicht, dass jemand anderes es nicht genau richtig macht. [Verse 4] [male spoken word] Mein Normal ist mein Normal und dein Normal ist dein Normal. Wir müssen nicht alles verstehen. Wir müssen nicht alles gut finden. Aber ein bisschen Respekt für die Unterschiede des anderen würde dieser Welt verdammt gut stehen. Doch stattdessen wird verglichen, bewertet, kritisiert und verurteilt. [Verse 5] [male spoken word] Vielleicht ist das einfach die Zeit, in der wir leben. Eine Zeit, in der jeder eine Meinung hat, aber immer weniger Menschen wirklich zuhören. Eine Zeit, [Verse 6] [male spoken word] in der Anderssein oft erklärt werden muss, obwohl es eigentlich das Natürlichste der Welt ist. Und vielleicht sollten wir uns öfter daran erinnern: [Verse 7] [male spoken word] Nicht jeder muss leben wie du. Nicht jeder muss denken wie du. Nicht jeder muss sein wie du. Denn mein Normal ist mein Normal. Und dein Normal ist dein Normal. Und genau das macht uns menschlich.

