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Sarina - Ich wollte nie erwachsen sein.(Live Conzert FFM)

V6

[Intro] [Ein einzelnes, helles Klavier-Thema, das wie eine alte Spieluhr klingt] [Das ferne Geräusch von spielenden Kindern im Park] [Verse 1 - Melancholisch / Sanft] Ich stehe im Flur, die Uhr tickt so laut, Ein Fremder im Spiegel, der mir entgegen schaut. Die Falten erzählen von Terminen und Pflicht, Doch ich such' nach dem Leuchten, nach dem alten Licht. Wo ist der Junge, der Drachen bestieg? Der mit Stöcken und Steinen im Garten obsieg'? Jetzt trag' ich Krawatten statt Schrammen am Knie, Und vergaß ganz leise die alte Magie. [Pre-Chorus - Sehnsüchtig] Die Welt wurde groß und der Zauber so klein, Ich wollte doch niemals gefangen hier sein. In Akten und Zahlen, in Sorgen und Zeit, Wo blieb meine grenzenlose Freiheit? [Chorus - Hymnisch & Emotional] ICH WOLLTE NIE ERWACHSEN SEIN! Wollte ewig im Licht der Kindheit gedeih’n. Hab' Angst, dass das Lachen im Alltag erfriert, Dass man das Träumen für immer verliert. Ich halte die Hand meiner eigenen Zeit, Und wünsch' mich zurück in die Geborgenheit. Ein kleiner Rebell gegen die graue Welt, Der immer noch lieber auf Sterne zählt. [Verse 2 - Nachdenklich] Früher war ein Karton ein Piratenschiff, Heute ist das Leben ein scharfer Schliff. Man lernt zu funktionieren, man lernt wie man schweigt, Während die Unschuld den Rückzug anzeigt. Ich seh' ein Kind an der Ampel dort steh’n, In seinen Augen kann ich die Wunder noch seh’n. Er schaut mich an, als ob er mich kennt, Bevor er zurück in sein Abenteuer rennt. [Bridge - Dramatisch / Kraftvoll] [Die Streicher werden lauter, das Klavier intensiver] Man sagt, das sei das Leben, man müsse es so tun, Doch mein inneres Kind will niemals mehr ruh’n! Ich werf’ den Ballast über Bord, ganz egal, Ich entscheide mich heute für die zweite Wahl! Ich bleibe verspielt! Ich bleibe verrückt! Bis die alte Welt wieder ein Stück näher rückt! [Chorus - Maximaler Glanz] ICH WOLLTE NIE ERWACHSEN SEIN! Wollte ewig im Licht der Kindheit gedeih’n. Hab' Angst, dass das Lachen im Alltag erfriert, Dass man das Träumen für immer verliert. [Outro] [Die Musik wird wieder ganz leise, wie am Anfang] Ich schließe die Augen... (Ganz fest...) Und seh' das Baumhaus im Wald. Ich bin noch derselbe... Nur die Welt wurde alt. [Ein letztes "Pling" vom Klavier, wie ein Abschiedsgruß] [Stille]