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Was von mir übrig blieb

[Strophe 1] Auf einem Meer aus Blumen hab ich mein Herz gebettet, weit weg von allem Kalten, das mich früher oft verletzt hat. Die Sonne meines Lebens lag warm auf meiner Haut, und irgendwo in mir drin hab ich dem Frieden noch vertraut. [Strophe 2] Der Sommerwind des Glückes strich leise durch die Zeit, als hätte jede alte Wunde für einen Moment geschwiegen. Die Sterne dieser Liebe standen schützend über mir, und ich glaubte, dieses Leuchten würde bleiben — irgendwie. [Refrain] Auf einem Meer aus Blumen lag mein Herz so weich und still, warm vom Licht des Lebens, das nicht länger frieren will. Vom Sommerwind gestreichelt, von den Sternen noch bewacht, lag dort alles, was ich war, bevor du kamst in meine Nacht. [Strophe 3] Auf einem Meer aus Blumen hast du mein Herz gefunden, noch offen, noch vertrauend, noch nicht müde von den Wunden. Es lag dort ohne Mauern, ohne Angst vor deiner Hand, weil es in deiner Nähe erst nur Wärme wiederfand. [Strophe 4] Doch du brachtest all die Kälte deines Lebens zu mir mit, legtest Schatten auf die Stellen, wo noch Sonnenwärme blieb. Der beißende Wind der Enttäuschung blies die Blüten einfach fort, und aus meinem Meer aus Blumen wurde ein erfrorener Ort. [Refrain] Auf einem Meer aus Blumen lag mein Herz so weich und still, warm vom Licht des Lebens, das nicht länger frieren will. Vom Sommerwind gestreichelt, von den Sternen noch bewacht, lag dort alles, was ich war, bevor du kamst in meine Nacht. [Strophe 5] Auf einem Meer aus Blumen liegt mein Herz nun wund und schwer, es blutet gegen deine Kälte, doch es gibt sich nicht ganz her. Es stemmt sich gegen diesen Wind, der nach Enttäuschung schmeckt, und hält sich an den letzten Rest, den deine Nacht nicht ganz bedeckt. [Strophe 6] Es schaut hinauf zu jenen Wolken, die du vor die Sterne schobst, und obwohl es kaum noch Kraft hat, ist da etwas, das noch hofft. Nicht auf dich, nicht auf dein Bleiben, nicht auf Worte ohne Grund, sondern auf den stillen Morgen nach dem tiefsten Schmerz im Grund. [Bridge] Denn selbst ein Herz, das fast zerbricht, kennt noch den Duft von früher. Von Tagen voller weichem Licht, von Nähe, warm und tiefer. Der Morgentau der Erinnerung legt sich kühl auf seinen Schmerz. Und etwas in den alten Blumen ruft es langsam heimwärts. [Strophe 7] Auf einem Meer aus Blumen liegt mein sterbendes Herz, doch der Tau der Erinnerung weckt es leise aus dem Schmerz. Der Duft von alter Stärke zieht durch jedes müde Sein, und der Nektar einer Hoffnung fließt wie Leben wieder ein. [Strophe 8] Auf einem Meer aus Blumen heilt mein wundes Herz ganz sacht, nicht auf einmal, nicht ohne Narben, nicht frei von deiner Nacht. Doch es erinnert sich an Tage, als es noch in Wärme lag, als die Sonne meines Lebens noch den Weg nach innen fand. [Letzter Refrain] Auf einem Meer aus Blumen hebt mein Herz sich aus der Nacht, noch verwundet, doch nicht leblos, noch vom alten Licht bewacht. Vom Sommerwind der Hoffnung wird es langsam neu berührt, und die Sterne meiner Liebe haben es zurückgeführt. Auf einem Meer aus Blumen lernt mein Herz, sich selbst zu seh’n, denn was du in Schatten legtest, muss nicht für immer untergeh’n. [Outro] Auf einem Meer aus Blumen liegt kein Ende mehr für mich. Nur ein Herz mit tiefen Wunden, das noch einmal zu sich spricht. Es war warm, bevor du kamst, es war hell, bevor es fiel. Und vielleicht wird es nicht wie früher — doch es lebt. Und das ist viel.