
# **Heute ist genug** ### Strophe I Die Sonne hängt noch in den Bäumen, der Nachmittag hat Zeit. Ein warmer Wind spielt mit den Zweigen, als wär er selbst noch nicht bereit. Die Tasse steht auf dem Geländer, ein Buch liegt offen neben mir. Ein Schmetterling kennt keine Eile und landet einfach vor der Tür. Die Welt dreht ihre großen Kreise, doch heute muss ich nirgendwohin. Ich sitze da und merke plötzlich, wie schön ich gerade bin. --- ### Chorus **Heute ist genug, mehr muss der Himmel nicht versprechen. Heute ist genug, kein Morgen muss den Augen etwas erklären.** **Lass die Stunden einfach fließen, wie ein Fluss ins Sommerblau. Manchmal liegt das große Glück in einem ganz gewöhnlichen Jetzt.** **Heute ist genug – und vielleicht war es das immer schon.** --- ### Strophe II Wir gehen langsam durch die Felder, die Luft schmeckt nach gemähtem Gras. Ein alter Zaun steht voller Rosen, als wüsste er noch nichts von Hast. Am Horizont wird alles golden, ein Vogel zieht durchs Abendlicht. Und irgendwo zwischen zwei Atemzügen verliert die Zeit ihr Angesicht. Vielleicht braucht Schönheit keine Worte, vielleicht nur jemanden, der sieht. Vielleicht wird selbst ein kleiner Augenblick zu etwas, das für immer bleibt. --- ### Chorus **Heute ist genug, mehr muss der Himmel nicht versprechen. Heute ist genug, kein Morgen muss den Augen etwas erklären.** **Lass die Stunden einfach fließen, wie ein Fluss ins Sommerblau. Manchmal liegt das große Glück in einem ganz gewöhnlichen Jetzt.** **Heute ist genug – und vielleicht war es das immer schon.** --- ### Strophe III Vielleicht sind wir nur kurze Gäste in einem Haus aus Licht und Zeit. Doch wenn am Abend jemand lächelt, ist selbst die Ewigkeit nicht weit. Die Sterne kommen ohne Eile, der Mond hängt überm stillen See. Und was am Morgen wichtig schien, tut heute Abend gar nicht weh. Ich glaube, dass die schönsten Dinge uns niemals um Erlaubnis fragen. Sie stehen einfach vor uns da und warten, bis wir sie bemerken. --- ### Bridge **Und vielleicht...** ist jeder Tag ein kleines Fenster, das sich nur einmal für uns öffnet. Vielleicht ist jeder Sonnenstrahl ein Brief, den niemand unterschrieben hat. Vielleicht müssen wir nicht wissen, wohin das alles führt. Vielleicht genügt es, dass wir gerade hier sind. --- ### Letzter Chorus **Heute ist genug, mehr muss der Himmel nicht versprechen. Heute ist genug, wir müssen nichts besitzen, um glücklich zu sein.** **Lass die Stunden einfach fließen, lass den Abend langsam sein. Denn vielleicht ist dieses Leben genau im Jetzt vollkommen klein.** **Heute ist genug – ein warmer Wind, ein weiter Himmel, deine Hand in meiner Hand.** **Heute ist genug.** --- ### Outro Die Sonne geht. Die Rosen bleiben. Der Abend atmet still und weit. Und irgendwo zwischen zwei Sternen verliert sich unsere Eile. Für eine kleine Ewigkeit.

