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Das Sennentuntschi - eine Schweizer Horror-Legende [STTZ Myths]

Der ganze "RAP" ist in Erzählform und deshalb eher langsam gesprochen. Hoffe, ich habe den unheimlichen, bedrohlichen Einsamkeits-Vibe getroffen... ⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧ Das ist eine Legende, die uns in die abgeschiedene Welt der Schweizer Alpen mitnimmt. Hier, in der tiefen Stille der Berge, wo die Hirten den Sommer allein verbringen, hat sich eine uralte Geschichte in die Sagenwelt eingegraben. Es ist die Geschichte des Sennentuntschi. Hört nun, wie aus Langeweile und Sehnsucht ein Spiel entsteht, das eine dunkle, unheimliche Wende nimmt. ⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧⛧°。 ⋆༺♱༻⋆。 °⛧ "Hundert Tage. Hundert Nächte. .. Nur der Fels, die Alm und wir drei Sennen. .. Die Stille wird laut, wenn die Sonne geht. .. und der Wahnsinn ruft. Der Felsblock massiv, die Schattenfronten zieh'n, hundert Tage gefangen im Kältekokon. Der Wahnsinn flüstert uns in monotonem Ton. Die Hände sind Schwielen, das Kreuz krumm vom Malochen, die Gespräche verstummt, seit endlosen Wochen. Die Stille hier oben ist kein Frieden, sie ist ein / Raubtier, das sich nachts an die Pritsche schleicht und uns die Seele aufraut. Wir verlieren den Verstand, Takt für Takt, wie ein kaputtes / Klavier, bis der letzte Rest Menschlichkeit in unsrer Psyche / rebelliert. Wenn der Herrgott dich ignoriert im ewigen Eis, dann schnitzt du dir 'n Götzen, zahlst den blutigen Preis! Wir bauen uns 'ne Antwort auf die quälende Leere, aus Stroh und aus Wahnsinn, gegen Gottes Schwere! Sie wird unser Ventil, unser Sündenbock im Grau, Und so bauten wir sie, eine für alle! Unsre Frau! Ein Besen-Stiel das Rückgrat, der Jutesack die Haut, wir haben ihr aus Langeweile ein Leben anvertraut. Zwei Kohlen als Augen, die starr'n ins Nichts, Wir tauften es "Sennentuntschi" mit Gülle im flackernden Licht. Der Rausch fraß die Sinne, die Moral eiskalt, das Konstrukt wurde missbraucht, voller Hohn und Gewalt. Wir haben die Grenzen gesprengt, das Tabu / massakriert, an der leblosen Hülle unsere Gier / zelebriert. Wir sahen nur Holz und Stoff, ein Ventil für unsere / Triebe, bis die Augen aus Kohle plötzlich Funken stieben. Der Sommer verblutet jetzt im ewigen Eis, und der Götze in unserem Bett fordert seinen Preis! Wir schufen 'ne Antwort auf unsere Lust und die quälende Leere, doch jetzt dreht sie sich um, die Klinge der Schere! Sie war unser Ventil, unser Sündenbock im Grau, Jetzt wartet sie auf uns! Unsre Frau! [Sennentuntschi] Ihr habt die Materie geformt, doch die Essenz ist / autark. Ich bin das Protokoll eurer Taten, gespeichert im / Knochenmark. Euer finsteres Vermächtnis, in mein Holz / gebrannt, Ihr habt den Dämon geweckt und ihn Tuntschi / genannt. Hab jeden Schlag gespürt, jede Demütigung absorbiert, bis der gesammelte Hass in mir explodiert. Jetzt steh' ich hier, euer fleischgewordener Albtraum im / Zwielicht, und vollstrecke das Urteil, das meine Zunge / spricht. Ihr wollt ins Tal? Zurück zur Zivilisation? Nein. Einer bleibt hier als meine Kompensation. Das Urteil steht fest, keine Revision im Prozess, Ich nehme mir zurück, was ihr mir nahmt im Exzess. Ich war das Objekt für euren perversen / Frust, Jetzt bin ich an der Reihe mit meiner Lust! Ich greif mir den Langsamsten, sein Wimmern ist meine / Nahrung, Rennt um euer Leben, das ist eure letzte / Erfahrung! Spürst du den Schmerz, wenn mein Griff die Haut / perforiert? Während ihr Hals über Kopf rennt und den Verstand / verliert? Ich ziehe die Haut ab, bis nur noch das rohe Fleisch / lacht, Sein markerschütternder Schrei ist euer / Geleit in die Nacht! Diese Bilder im Kopf werden zur Endlosschleife mutieren, Ihr werdet im Tal an eurem eigenen Wahnsinn krepieren!