
**[Intro – Flüstern]** Der Mond steht kalt am Himmelszelt, kein Mensch, der diese Stille hält. Im Nebel glühen Augen rot, die Nacht erwacht – der Wald wird tot. **[Strophe 1]** Durch schwarzen Wald, durch tiefes Gras, zieht lautlos dieses Rudel los. Pfoten sinken in feuchten Grund, kein Laut entweicht aus ihrem Mund. Der Leitrüde hebt den Kopf, Wind trägt den Geruch heran. Ein leises Knurren, dann ein Blick – und die Jagd beginnt. **[Pre-Chorus]** Der Mond wird Zeuge, der Wald hält den Atem an. Keiner kann sie stoppen, wenn die Wölfe jagen geh'n. **[Refrain]** Heult, Wölfe, heult in die Nacht! Die Dunkelheit hat euch erwacht. Durch Nebel, Schatten, kaltes Land, zieht das Rudel Hand in Hand. Kein Licht, kein Feuer, kein Zurück – nur Instinkt und Jägerblick. Heult, Wölfe, heult – bis der Morgen bricht, denn diese Nacht gehört euch nicht. **[Strophe 2]** Ein Schatten rennt durch Fels und Schnee, das Herz schlägt wild, der Atem schwer. Hinter ihm zwölf Augenpaare, lautlos näher, immer schneller. Der Mond verschwindet hinter Wolken, Donner rollt durch schwarzes Land. Dann ein Heulen – lang und tief – und die Jagd nimmt ihren Lauf. **[Bridge – langsam, düster]** Wir sind der Ruf im Sturm, wir sind das Blut im Schnee. Wir sind die Geister dieser Nacht, die keiner kommen sieht. Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam sind wir frei. Wo einer fällt, da bleiben alle – bis zum letzten Atemzug. **[Finaler Refrain]** Heult, Wölfe, heult in die Nacht! Die Dunkelheit hat euch entfacht. Durch Nebel, Schatten, kaltes Land, zieht das Rudel unerkannt. Der Wald erbebt, der Mond zerbricht, im Morgengrau erlischt ihr Licht. Doch wenn die nächste Nacht erwacht, beginnt erneut die Wolfsjagd. **[Outro – Wolfsgeheul]** *Ahh-uuuuuuuuuu…* *Ahh-uuuuuuuuuu…* **Die Nacht gehört den Wölfen.**

