lyrics by razienne © 2026 ----------------------------------------------------- träne der zeit zeitlos, belanglos, graues moos moos schmiegt sich an die bank blanke fläche, nichts zu entdecken entdecken erdmännchen mut mut zu sein, ohne pein, ohne zittern zittern blätter im wind wie hände hände, die zu oft verbargen wasser wasser kalt in dieses fremde gesicht, niemand niemand soll erkennen, reiß reiß dich zusammen, bleib benommen benommen, vollkommene zier zier dich nicht, sei still und zucke zucke nicht. nicht reden, es wird verschwiegen verschwiegen, weil es nie geschah geschah nur in deinem kopf kopf zerbrechen, es gab nie ein verbrechen verbrechen schweige still, es soll soll niemand sehen, was dich quält quält dich, nährt nichts, sei sei nichts, sei still bleib dicht dicht der nebel, der nichts verschönt verschönt, was deine narben dich täglich belohnen ♪ nichts gewesen - nicht zu sehen nichts verbleibt - nichts zu verschweigen nichts erfüllt - nicht im glück verhüllt nicht zu leiden - nicht zu zeigen nichts verbindet - schmerz verschwindet war nie da, war nie wahr keine gefahr - kein nachtmahr sonnenschein ziert der hülle glanz glatt poliert, borniert, austariert kein leid, kein jubelschrei nichts verbleibt was nie gewesen sein der zeit, kein leises beben grell und kalt, blick nur weiß verachtet, was nicht beachtet, was nicht da ist, doch steht liebe, blaue liebe, kein zorn, nur geschenk was lenkt, verdrängt, fühl'n und denken verlischt nichts bewegend - nichts belebend quell ohne tränen - nicht vorhandener see des versinkens kristallklar die naht, ereignisse zusammen gezogen nicht verbogen, nicht verwunden, pfad dessen was nie da ist wahr nie gesehen nicht zu reden nicht erwähnen keine tränen, rot verrottet, zerflossen der wüste sand der zeit, im glas der ewigkeit ♪ allzeit da, ob tag oder nacht, welche pracht nährt, verzehrt, belehrt, glänzt leer gewährt, was einst gelehrt, begleitet immer weiter strebt, bebt, bewegt, lähmt jeglichen schritt trubel, jubel, rubin aus eis scheint tief hinein zu schönheit bereit, allein der schein des seins vom wein erfrischt, vergisst, schmiegt sich an gleich stofflosem gewand ruft, sucht, ruht, ist da, zieht sich durch die knochen sinne verwöhnt, nichts erzürnt, verschwendete zeit töricht, wenn gedanken es nicht danken, vergiftete tausend mahle malen mahnmale von memoiren muse des seins, kuss der zeit, wunder dessen was bleibt in der tat, nimmerwahr, bohrt sich durch risse neu und alt rein, verdient und nicht gelindert, chöre des schweigens werden sein, nicht wein' hör nicht hin, dreh dich um, renn' ----------------------------------------------------- 🍪


