
Weil du geblieben bist Strophe 1 Da war eine Mama mit zwei kleinen Herzen, zwei Kinder mit Fragen und manchmal mit Schmerzen. Wir wollten nur eines, ganz einfach und klein: „Papa, kannst du heute bei uns sein?“ Doch irgendwann wurdest du still, und Papa war fort, obwohl man ihn will. Wir haben gewartet, gehofft und gefragt, und du hast die Antworten für uns vertagt. Du konntest die Lücke nicht einfach verschließen, doch hast uns gelehrt, trotz allem zu lieben. Und wenn wir nach Papa gefragt haben, hast du uns gehalten, ohne zu klagen. Refrain Denn du bist geblieben, als jemand ging, hast uns getragen, wenn unser Herz hing. Du hast mit deiner Liebe versucht, die Sehnsucht zu stillen, die niemand verrucht. Du hast uns geglaubt, als wir selbst es nicht konnten, hast uns aufgefangen nach unseren Stürmen. Und wenn wir heute stark durchs Leben gehen, dann nur, weil wir dich an unserer Seite sehen. Mama, was wir heute sind, trägt ganz viel von dir in sich. Strophe 2 Du wolltest uns niemals die Flügel beschneiden, hast uns lieber fallen lassen, als uns zu vermeiden. Vielleicht hast du manchmal zu selten „Nein“ gesagt, weil dein Herz lieber „Ja“ als „Du schaffst das nicht“ gesagt hat. Du wolltest, dass wir mutig werden, dass wir unseren eigenen Weg gehen auf Erden. Und selbst wenn wir Dinge gemacht haben, bei denen andere längst den Glauben verloren haben, hast du uns angesehen und gesagt: „Ich weiß, dass ihr das schaffen könnt.“ Du hast uns nicht immer vor Fehlern bewahrt, aber uns gezeigt, dass man nach ihnen wieder aufsteht. Refrain Denn du bist geblieben, als jemand ging, hast uns getragen, wenn unser Herz hing. Du hast mit deiner Liebe versucht, die Sehnsucht zu stillen, die niemand verrucht. Du hast uns geglaubt, als wir selbst es nicht konnten, hast uns aufgefangen nach unseren Stürmen. Und wenn wir heute stark durchs Leben gehen, dann nur, weil wir dich an unserer Seite sehen. Mama, was wir heute sind, trägt ganz viel von dir in sich. Bridge Und heute stehen wir selbst mit Kindern im Arm, verstehen deine Liebe erst jetzt wirklich ganz. Wir wissen jetzt, wie schwer es manchmal war, stark zu sein, wenn dein eigenes Herz zerbrach. Wir sehen dich heute mit anderen Augen, und plötzlich können wir vieles verstehen. Wie oft du müde warst und trotzdem gelächelt hast, wie oft du gefallen bist und trotzdem weitergemacht hast. Du hast uns keine perfekte Welt gegeben, aber eine, in der wir lernen durften zu leben. Du konntest uns den Vater nicht zurückbringen, doch du hast uns gezeigt, wie wir trotzdem lieben. Letzter Refrain **Denn du bist geblieben, immer bei uns, hast aus kleinen Kindern Menschen gemacht. Du hast uns gehalten, du hast uns vertraut, hast an uns geglaubt, wenn die Welt uns nicht glaubt. Und heute sind wir selbst Mamas und Papas, tragen kleine Hände in unseren Händen. Und manchmal, wenn wir unsere Kinder ansehen, können wir deine Liebe plötzlich verstehen. Mama, wenn wir heute stark sind, dann weil du uns Stärke gezeigt hast. Wenn wir heute lieben können, dann weil du uns Liebe vorgelebt hast. Und wenn unsere Kinder irgendwann fragen, wer uns zu dem gemacht hat, was wir sind, dann sagen wir ohne nachzudenken: Es war unsere Mama. Weil sie geblieben ist. Outro Und vielleicht heilt nicht alles, was uns als Kinder gefehlt hat. Aber eines wissen wir heute ganz genau: Wir waren nie ungeliebt. Denn du hast uns geliebt für zwei.

