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Zwischen vielen Türen

STUDIO

[intro] Du kommst an wie ein Lied, das man schon kennt, bevor es beginnt. [verse 1] Manchmal trägst du offene Augen und gehst, als würde jede Straße dir gehören. Du setzt dich hin, als wärst du schon immer da, und keiner fragt, woher du eigentlich kommst. An manchen Orten bist du ein Fenster, durch das das Licht ganz leise fällt. Und manchmal wirkst du wie ein Kind, das noch Wunder in den Taschen trägt. [chorus] Zwischen vielen Türen bist du nie verloren. Zwischen fremden Namen wirst du neu geboren. Mal nah am Feuer, mal schon halb im Wind, mal stehst du im Licht, mal bist du noch Kind. [verse 2] Du sprichst dich weich in neue Silben, als würde kein Name je ganz zu dir passen. Und doch erkennt man dich im Gehen, im kleinen Lachen, im Blick zurück. Du lässt an Wänden Wärme hängen, als hättest du die Zimmer nur kurz besucht. Und wenn du gehst, bleibt oft noch etwas, das leise nach dir klingt, obwohl du schweigst. [chorus] Zwischen vielen Türen bist du nie verloren. Zwischen fremden Namen wirst du neu geboren. Mal nah am Feuer, mal schon halb im Wind, mal stehst du im Licht, mal bist du noch Kind. [bridge] Vielleicht ist Heimat nur der Ort, an dem dein Herz nicht stehen bleiben will. Vielleicht bist du genau aus dem gemacht, was man nicht halten kann und doch immer wiederfindet. [final chorus] Zwischen vielen Türen bist du nie verloren. Zwischen fremden Namen wirst du neu geboren. Mal nah am Feuer, mal schon halb im Wind, mal stehst du im Licht, mal bist du noch Kind. Und wer dich nur kurz kennt, der weiß es ohne großes Wort: Du trägst dein Zuhause einfach mit dir fort. [outro] Und irgendwo geht eine Tür schon leise auf.