
[verse1] Hat mein alter Sprücheklauber Sich doch außer Haus begeben! Und nun sollen seine Zauber Auch nach meinem Klangbild leben. Seine Sprüch‘ und Werke Merkt ich mir beim Mistelstrauch, Und mit Willensstärke Wirk ich Zauber auch. [pre-chorus] Pudel! Rudel Manche Meile, nicht in Eile, Wasser strähnen mit erfrischend nassem Strudel Zu dem Bade sich bequemen. [chorus] Und nun tanz, du alter Besen! wirf ab die grauen Lumpen; Bist lang Diener hier gewesen: Nun fülle meinen Humpen! Auf dem Stielgestell, Oben deine Bürstentanne, renne nun und schnell Mit der Wasserkanne! [verse2] Seht, er läuft zum Ufer runter, Wahrlich! ist schon an dem Bache, Und mit Blitzesschnelle munter Ist er hier mit Wasserlache. Schon zur dritten Runde Wie die Wanne schwillt! Wie sich jeder Marmormund Voll mit Wasser füllt! [pre-chorus] Halt ein der Völlerei wir haben deiner Massen Wassertrassen Volll mit Quallen— Ach, ich merke! Wei Au wei! Ist mir doch das Wort entfallen! [chorus] Ach, das Wort, zur Rückkehr zu dem, was er gewesen. Ach, er läuft und bringt noch mehr O Wärst du doch einfach Besen! Immer neue nasse Stellen Bringt er schneller wieder, Ach! und hundert Wasserfälle Stürzen auf mich nieder. [verse3] O, du Ausgeburt der Steppe! Soll das ganze Haus ertrinken? Seh ich über jede Treppe Doch schon Feuchtgebiete sinken. Du verdammter Feger, Der nichts zu hören fand Stock, der einst integer, Stell dich an die Wand [pre-chorus] Scheinst zur Stell doch nicht zu greifen! Will dich versteifen, Will dich festhalten Und dein altes Holze schnell Mit der scharfen Axt zerspalten. [chorus] Seht, da schleppt er Eimer über's Dach! Wie ich mich jetzt auf dich schwinge, Gleich, o Kobold, liegst du flach; Krachend trifft die scharfe Klinge Wahrlich! Tief getroffen! Hach, er ist entzweit! Und nun darf ich hoffen, Und ich atme wie befreit! [bridge] Nie und nimmer! Die Hälften beide Stehn geschmeidig Schon als Bengel hoch gereckt im Badezimmer Helft mir, ach! ihr holden Engel! [verse4] Und sie laufen! Naß und triefend Wirds im Saal und auf der Balustrade Welch Höllenbesen schniefend! Herr und Meister! hör mich - Gnade! Ach, da kommt der Meister! Herr, die Fluten sind von dannen Die ich rief, die Geister Kann ich nun nicht bannen! [outro] „In die Ecke, Irre Besen! Seids gewesen. Denn als Geister beschwöre ich zu meinem Zwecke, Euch allein, als alter Meister.“

