
© by Merlynn, all rights reserved [Note: lyrics entirely self-written. [instrumental intro: harp solo] [Verse, female voice] Blutjung war ich und unerfahren als das Instrument mir in den Schoß gelegt Ich sollt' darauf ein einzig' Lied einüben von alters her gepflegt. [Verse 2] Doch faszinierten mich die vielen Saiten damals wie heute - konnt' nicht widersteh'n weit oben und weit unten welche anzuzupfen wie aus Verseh'n. [verse 3] Zum Stimmen fehlte mir dann die Geduld ein-stimmig blieb mein Harfenspiel voll Sehnsucht nach Zusammenklängen sah und hört' ich nur viel. [Chorus1, male choir] Nirgends ist es und überall wo diese eine Harfe spielt Noch niemand hat die ganze Melodie erfasst, worauf sie zielt. [instrumental intermezzo: harp solo] [verse4, female voice] Lautstark warst Du und überzeugend als deine Harfe für mich sang. Das Insturument schien gut gestimmt, als es erklang. [verse5] Da nahm auch meines ich zur Hand als sei zum Stimmen jetzt die Zeit. Du hast die Last beiseit' gestellt Und mich davon "befreit". [verse6] Deine Melodien zu lernen machte Spaß Hätt' ich mir selber nur mehr zugetraut! Ich blieb dabei, nur deinem Lied zu lauschen: "Es war geklaut!" [chorus2, male choir] Dies Instrument verstimmt sich nie, da keine Zeit beim Spiel vergeht, wie unser Leben für die Eintagsfliege stille steht. [instrumental intermezzo: harp solo] [verse7, female voice] Bildschön war er und angetrunken, als er mir über seine Harfe offenbarte, er habe sie noch nie gespielt und wüsste nicht wer darauf warte. [verse8] An einer der tiefsten Saiten zog er. Der Ton fuhr mir durch Mark und Bein, als sei ich selbst das Instrument und lang schon sein. [verse9] Zuletzt stieß er an meine zugestaubte Harfe, die in der Ecke fast vergessen schon. Sie klirrte disharmonisch leise, dennoch: - mein Ton. [chorus3, male choir] So sehr wir wahrzunehmen trachten wer in die Saiten greift ohn' Unterlass doch niemals tief genug um zu erlauschen, ob Müh', ob Spaß. [instrumental end: harp solo]

